Veranstaltungsbericht
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„HASS“ FILMVORFÜHRUNG UND DISKUSSION

Am 11. Januar 2017 veranstalteten wir  einen „Do-it-yourself“ Kinoabend. Bei Getränken und Naschereien schauten wir uns den französischen Film „Hass“ von Mathieu Kassovitz aus dem Jahr 1995 an. Der Film, der das trostlose Leben in den Banlieues Frankreichs schildert, ist in Schwarz-Weiß gedreht. Er zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptdarsteller, deren Welt von Gewalt, Drogen und Schikanen durch die Polizei geprägt ist. Hinter den einzelnen Szenen aber, verbergen sich auch Botschaften, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Warum zum Beispiel läuft plötzlich eine Kuh durch die Straßen? Oder was will uns der alte Mann auf dem öffentlichen WC mit seiner Geschichte über Grunwalski eigentlich sagen? Diese und weitere Fragen diskutierten wir am folgenden Tag mit dem Cineasten Hendrik Menzer. Erstaunlich war, wieviel mehr aus dem Film heraus zu holen ist, wenn man nur genauer hinschaut.

Text: Miriam Woznica
Beitragsbild: Cory Patterson

 

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