Veranstaltungsbericht
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GEWALTFREIE KOMMUNIKATION

Wo begegnet uns Gewalt in der Kommunikation? Das war an diesem Abend die Einstiegsfrage des Workshops von Markus Strittmatter.

In der Ersten Übung stellten wir fest, wie schwierig es eigentlich ist, jemandem genau zuzuhören, ohne sich dabei mit seiner eigenen Antwort zu befassen. Das wurde allerdings erst deutlich, als wir in Paaren aufgerufen waren, dem Erzählenden nichts zu entgegnen, sondern schweigend  dem gesagten zu folgen.

Da das Seminar auch als „ Wertschätzende Kommunikation“ bezeichnet wird, gingen wir über zu einem Spiel.
Wertschätzung? Ja aber…das ist doch nicht ausschlaggebend! Mit ebendiesem „Ja, aber…“ diskutierten wir ein Streitthema und es entstand eine hitzige Diskussion. Hinterher versuchten wir es noch einmal mit dem selben Thema, jedoch mit einer einzigen Änderung ; anstelle des „Abers“ benutzten wir „gleichzeitig“  und widerholten zunächst die Aussage des anderen. Es entstand ein wesentlich entspannteres  Gespräch, das bei  jeder Streitsituation wünschenswert wäre.
Später erörterten wir noch die Bedürfnisse hinter tagtäglichen Vorwürfen und stellten fest, dass wenn man sich über nicht geschnittene Zwiebeln ärgert,  die Zwiebel gar kein Bedürfnis ist.  Somit erhielten wir weitreichende Erkenntnisse über Gesprächstechniken, Kommunikation und Gemüsearten.
In jeder Hinsicht hatten wir sehr viel Spaß miteinander und haben im Nachhinein viele Dinge gelernt, die in den unterschiedlichsten Situationen hilfreich sind.

Text: Miriam Woznica

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