Autor: cory

VERSTEIGERUNG UNSERES STREETART-KÜHLSCHRANKS

Am 15. Juni 2017 fand vor dem Café Papagei unser Streetart-Workshop statt. Unter Anleitung des Graffitikünstlers Claus Lummer entstanden neben verschiedenen individuellen Arbeiten der Teilnehmer auch dieser wunderschöne Kühlschrank, den wir nun versteigern möchten. Er ist nicht nur gut anzusehen, er funktioniert auch einwandfrei. Interessenten können sich bei uns via melden: patterson@imhb.de oder anrufen: 0421 / 17 54 05 80. Natürlich könnt Ihr auch bei uns im Büro oder im Café Papagei vorbeikommen. Gebote werden bis zum 8. August 2017 angenommen. Die Übergabe des Kühlschranks findet im Rahmen unserer Sommersemesterabschlussfeier am 10. August 2017 statt. Fragen zum Gerät beantworten wir selbstverständlich auch jederzeit.

NACH DEM SEMESTER IST VOR DEM SEMESTER

Kinder .. wie die Zeit rennt! Schon wieder ist ein Semester vorbei .. aber toll war es! Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen, DozentInnen, StudentInnen und alle, die, in welcher Form auch immer, mitgeholfen haben die Uni der Straße lebendig zu machen. Die Berichte zu den Veranstaltungen des Sommersemesters 2017 werden in den nächsten Tagen on gestellt. Die Vorbereitungen für das Wintersemester 2017/2018 sind bereits in vollem Gange .. und natürlich werden wir das Semesterende auch noch feiern – am 10. August 2017, von 17 – 19 Uhr im Café Papagei .. mit Speis und Trank, den ausgestellten Werken unseres Streetart-Workshops, der Urkundenverleihung und Musik von Harry Dolphin!

THEATER WORKSHOP

Nachdem wir uns mit Eve-Marie Hadamovsky auf das „theatrale Du“ geeinigt hatten, starteten wir den Theaterworkshop mit einigen Übungen zum Thema Körpersprache, Gestik und Mimik und gingen mal neutral, mal selbstbewusst, mal wütend oder ängstlich das Café Papagei auf und ab. »Ja -!« »Nein –!« »Wer ist schuld? Du!« »Himmeldonnerwetter, laß mich in Ruh!« Kurt Tucholskys Gedicht „Ehekrach“ bildete dann die Grundlage unserer Szenen, die wir in kleinen Gruppen einstudierten und uns gegenseitig vorspielten. Zum Schluss bildeten wir eine sogenannte Lachgasse, in der eine Person versucht ernst zu bleiben, während die anderen versuchen sie zum Lachen zu bringen. Dabei ist fast alles außer Berühren erlaubt.

„HASS“ FILMVORFÜHRUNG UND DISKUSSION

Am 11. Januar 2017 veranstalteten wir  einen „Do-it-yourself“ Kinoabend. Bei Getränken und Naschereien schauten wir uns den französischen Film „Hass“ von Mathieu Kassovitz aus dem Jahr 1995 an. Der Film, der das trostlose Leben in den Banlieues Frankreichs schildert, ist in Schwarz-Weiß gedreht. Er zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptdarsteller, deren Welt von Gewalt, Drogen und Schikanen durch die Polizei geprägt ist. Hinter den einzelnen Szenen aber, verbergen sich auch Botschaften, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Warum zum Beispiel läuft plötzlich eine Kuh durch die Straßen? Oder was will uns der alte Mann auf dem öffentlichen WC mit seiner Geschichte über Grunwalski eigentlich sagen? Diese und weitere Fragen diskutierten wir am folgenden Tag mit dem Cineasten Hendrik Menzer. Erstaunlich war, wieviel mehr aus dem Film heraus zu holen ist, wenn man nur genauer hinschaut. Text: Miriam Woznica Beitragsbild: Cory Patterson  

„ERSATZ-ERSATZTERMIN“ – GESUNDE ERNÄHRUNG UND ARMUT – 26. JANUAR 2017

Dreimal ist ja bekanntlich Bremer Recht. Das gilt auch bei der Uni der Straße. Nachdem die Veranstaltung GESUNDE ERNÄHRUNG UND ARMUT am 23. Dezember leider schon wieder ausfallen musste, haben wir ein dritten Termin am 26. Januar 2017 um 16 Uhr gefunden. Das ist die Chance für alle, die es vorher nicht zu uns geschafft haben, bei diesem Vortrag dabei zu sein.

GEWALTFREIE KOMMUNIKATION

Wo begegnet uns Gewalt in der Kommunikation? Das war an diesem Abend die Einstiegsfrage des Workshops von Markus Strittmatter. In der Ersten Übung stellten wir fest, wie schwierig es eigentlich ist, jemandem genau zuzuhören, ohne sich dabei mit seiner eigenen Antwort zu befassen. Das wurde allerdings erst deutlich, als wir in Paaren aufgerufen waren, dem Erzählenden nichts zu entgegnen, sondern schweigend  dem gesagten zu folgen. Da das Seminar auch als „ Wertschätzende Kommunikation“ bezeichnet wird, gingen wir über zu einem Spiel. Wertschätzung? Ja aber…das ist doch nicht ausschlaggebend! Mit ebendiesem „Ja, aber…“ diskutierten wir ein Streitthema und es entstand eine hitzige Diskussion. Hinterher versuchten wir es noch einmal mit dem selben Thema, jedoch mit einer einzigen Änderung ; anstelle des „Abers“ benutzten wir „gleichzeitig“  und widerholten zunächst die Aussage des anderen. Es entstand ein wesentlich entspannteres  Gespräch, das bei  jeder Streitsituation wünschenswert wäre. Später erörterten wir noch die Bedürfnisse hinter tagtäglichen Vorwürfen und stellten fest, dass wenn man sich über nicht geschnittene Zwiebeln ärgert,  die Zwiebel gar kein Bedürfnis ist.  Somit erhielten wir weitreichende Erkenntnisse …